- Rote Scheinwerfer erzielen auf der Bühne zwar schöne Effekte, haben aber für Fotografen den Nachteil, dass sämtliche Zeichnung in den Personen, bzw. Gesichtern verloren geht.
Daraus folgt: zuviel rot ist des Fotografen Tod , bzw. stellt den Fotografen vor eine Herausforderung ..... Rechts seht Ihr ein extremes Beispiel (es ist nichts nachbearbeitet!):
- Erwischt man den Nebel in den ersten Sekunden fängt man geniale, mystische Szenen im Bild ein ... aber danach (je nach Lüftung in der Halle) geht erst mal nicht mehr viel. Fällt es dem Zuschauer schon schwer, die Band in der milchigen Suppe zu erkennen, ist es für die Kamera schier unmöglich, einen Kontrast für eine gute Aufnahme zu finden.
- Pyrotechnische Einlagen erfordern promptes Handeln - Blende und Belichtungszeit können oft nicht schnell genug angepasst werden - aber es kommen trotzdem tolle Effekte zustande, wenn auch mithilfe nachträglicher Bildbearbeitung.
- Gegenlicht und Stroboskop (Lichtblitze) machen es dem Fotografen auch nicht leicht. Durch den schnellen Lichtwechsel werden viele Aufnahmen, die auf eine zuvor vorhandene Lichtsituation eingestellt waren, hoffnungslos überbelichtet und sind nicht zu retten, so wie dieses Beispiel rechts.
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