SILENCE
Die 6 Mann der Dark Rock Band "Silence" können nach zwölf Jahren Bandgeschichte bereits beachtliche Beträge auf Ihr Erfolgskonto buchen. Zwei Alben, eine EP sowie zahlreiche Supportshows wie z. B. "Die Apokalyptischen Reiter", "Subway to Sally" oder "Crematory" und hervorragende Kritiken in der einschlägigen Fachpresse haben den Unterfranken bereits einen hohen Bekanntheitsgrad beschert.

1996 nahmen sie ihr erstes (und letztes) Demo "Empty Souls" mit fünf Tracks auf, die ersten Gehversuche in Richtung "Gitarrenmusik". Drei Jahre und ein hartes Stück musikalischer Arbeit später entstand das Debut-Album "Enola". Das Digipack, bei dem Niklas Sundin (u.a. Sentenced, In Flames) das Artwork anfertigte, traf mit seiner melancholischen Stimmung den Nerv vieler Hörer und Kritiker. Die Scheibe erntete ausschließlich Lob und positive Kritiken und wurde u. a. CD des Monats im "Metal Hammer".

Die folgenden beiden Jahre verbrachte die Band in erster Linie damit, "Enola" durch möglichst umfangreiche Live-Präsenz zu promoten. Diverse erfolgreiche Shows im Jahr 2002 (u. a. Festival- und Open-Air Auftritte in Frankreich, Österreich u. Norddeutschland) waren die Folge.

Durch die zahlreichen Auftritte machten Silence sowohl spiel- als auch sound- und songwritertechnisch enorme Fortschritte und veröffentlichten drei Jahre später "the p/o/u/r letters". Die zweite Platte entspricht den Einträgen in einem Tagebuch, welches die Gedanken- und Gefühlswelt eines verzweifelten Menschen reflektiert. Hoffnungslosigkeit, Wut, Verlust und Trauer spiegeln sich sowohl in der Musik als auch in den Texten wider.

Auf dem Live-Sektor schafft es die Band mühelos, die Stimmung der Musik umzusetzen und so hagelte es immer wieder hervorragende Live-Reviews. Im Juli 2007 erblickte die EP "the badtime stories" das Licht der Welt, das wohl vielseitigste, abwechslungsreichste und ausgereifteste Album der bisherigen Bandgeschichte. Flotte Up-tempo Rocker wie der Opener "with entwined wings" wechseln sich ab mit düsteren Halb-Balladen (hopefool Ground) oder dem zähen Trauerklumpen "all turns black", welcher gleichzeitig der schwermütigste und melancholischste Song der Bandgeschichte sein dürfte.

Themen wie Negativität, Selbsthass, Gefühlschaos, Leere (kurzum: die schlechten Zeiten die das Leben parat hat) ziehen sich als roter Faden durch die gesamte EP. Die Inspiration zum CD-Titel bekam die Band durch Gutenachtgeschichten, die man kleinen Kindern bekanntlich vor dem zu Bett gehen erzählt. Aus diesen "BEDtimestories" - in der Regel voller Glückseligkeit und mit Happy end - machte die Band kurzerhand ihre eigenen "BADtimestories". Von Glück und Fröhlichkeit keine Spur, bleibt zu hoffen dass kleine Kinder diese niemals in die Finger bekommen werden...

Besetzung

Stefan Müller – Vocals
Bernd Wolf – Guitar
Christian Marsch – Guitar
Sebastian Koos – Keyboards
Oliver Göß – Bass
Bastian Mattlener - Drums

Releases

Empty Souls (1997)
enola (2000)
the p/o/u/r letters (2003)
the badtime storys e.p. (2007)

Quelle Text: zur Verfügung gestellt von Silence
 
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