DARKSEED
Gothic Metal aus deutschen Landen klingt nicht besonders aufregend. Und doch zeigen DARKSEED mit ihrem neuesten Longplayer "Ultimate Darkness" (Januar 2005, Massacre Records), dass es selbst in diesem Genre noch gewaltig scheppern kann!

Bereits seit 1992 sind DARKSEED fester Bestandteil der deutschen Gothicmetal-Szene und haben durch ihre beiden damals innovativen Demos (Sharing the Grave 1992, Darksome Thoughts 1993), sowie ersten Releases auf Silberling (Romantic Tales Mini-CD 1994, Midnight Solemnly Dance CD 1996) diese entscheidend geprägt.

Schon früh vermied es die Band, auf der Stelle zu treten und versuchte stets, für frischen Wind zu sorgen. So war es nicht verwunderlich, dass die Veröffentlichung des Albums Spellcraft (1997, Nuclear Blast) mit seiner Mischung aus geballter Power und düsteren Melodien nicht nur in Deutschland, sondern auch international Anklang fand.

Nach ausgiebigen Konzertaktivitäten quer durch Europa wurde 1999 das Album "Give Me Light" (Nuclear Blast) geboren und wies den Weg für den weiteren Werdegang, der mit den darauf folgenden Veröffentlichungen verfeinert wurde: ein gesunder Mix aus Härte, atmosphärischer Elektronik und ansprechenden Melodien. "Diving Into Darkness" (2000, Nuclear Blast) sowie "Astral Adventures" (2003, Massacre Records) waren die logische Konsequenz und weckten das Interesse bei einer breit gefächerten weltweiten Hörerschaft.

Nach mehr als 10 Jahren DARKSEED, einigen Sideprojects und einer daraus resultierenden beachtlichen Anzahl an Veröffentlichungen gönnte sich Sänger und Bandgründer Stefan Hertrich eine einjährige kreative Auszeit, um schließlich 2004 mit frisch geladenen Batterien und einem Rucksack voller Songs wieder zur Band zu stoßen. Das Ergebnis: 13 Songs wurden in den bereits schon zu "Diving Into Darkness"-Zeiten von Gitarrist Thomas Herrmann gegründeten Helion Studios in Eigenregie produziert und werden unter dem selbstbewussten Banner "Ultimate Darkness" ab Januar 2005 in den Regalen stehen.

Kompromisslos tiefe Gitarren, ausgefeilte Elektronikarbeit, die nicht in Selbstdarstellung ausartet, sondern stets zur atmosphärischen Untermalung dient, melodisch düsterer Gesang im Wechselspiel mit der unverkennbar durchbrechenden harten Stimme – verpackt in eingängige Songstrukturen - das zeichnet "Ultimate Darkness" aus.

Nicht Blut und Rosen definieren das textliche Spektrum der Band, sondern allgegenwärtige Probleme, universal und individuell. DARKSEED politisieren, ohne dabei aufdringlich oder belehrend zu sein. Unterhaltungsmusik mit einem gehörigen Schuss Nachdenklichkeit, Gesellschaftskritik, Poesie. All das verschmilzt in "Ultimate Darkness" zu einer erbarmungslos musikalischen Wand, die hinterfragen will oder schlicht und einfach genossen werden möchte - die Entscheidung trifft der Hörer.

Mit freundlicher Genehmigung von Helion - Quelle Text:
http://www.helion-festival.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=21&Itemid=14
 
Bluecounter Website StatisticsBluecounter Website Statistics Pfeil     Galerie DARKSEED                                 Pfeil    Übersicht Bands