ASP                         Sänger von ASP
Bandgeschichte

ASP wurden im Sommer 1999 von Sänger Alexander Spreng (Asp) und den ehemaligen Gabi-Mohnbrot-Musikern Matthias Ambré (Matze), Andreas Gross (Tossi) und Oliver Himmighoffen (Himmi) gegründet. Den Spitznamen Asp erhielt Spreng, weil er dies als Kürzel für seine Schülerzeitungsartikel benutzte. Da die Band einen kurzen und einprägsamen Namen suchte, entschied man sich, die ganze Band ASP zu nennen. Ende des Jahres wurde die erste Promo-CD mit den Titeln Schwarzer Schmetterling, Sing Child und Teach Me War fertiggestellt.

2000 unterschrieben ASP einen Plattenvertrag bei Trisol und hatten ihren ersten Liveauftritt auf dem vom Onlinemagazin „The Gothicworld“ organisierten Gothicworld Festival in Geretzhofen. Am 3. November 2000 erschien das erste Album Hast du mich vermisst?.

Das Album :duett wurde am 26. Oktober 2001 veröffentlicht. Im Dezember 2001 organisierten ASP das Festival Die Zusammenkunft, unter anderem mit L’âme Immortelle, Janus und Chamber.

Am 28. Juni 2002 erschien die Zusammenkunft E.P., die Remixe des :duett-Albums von Künstlern aus dem persönlichen Umkreis von ASP enthält. Unter anderem entstand eine Coverversion des Songs Schwarz durch Samsas Traum, auf deren Konzeptalbum Tineoidea (2003) Spreng eine der Gesangsrollen übernahm.

Im Februar 2003 wurde Weltunter, die erste Single, auf der gleichnamigen 8-Track-EP veröffentlicht und ASP gingen mit L'Âme Immortelle und Unheilig auf Tour. Zur Single steuerten unter anderem Blutengel und Pzychobitch Remixe bei. Im August 2003 erschien das dritte Album, ebenfalls unter dem Namen Weltunter.
Aus diesem Album wurden noch zwei weitere Stücke, Stille der Nacht und Ich will brennen, ausgekoppelt.

2004 verließ Chorsänger Marcus Testory die Liveband von ASP, da er sich fortan nur noch seinen Projekten Chamber und Order of Lust widmen wollte. Daraufhin fällte die Band die Entscheidung, von nun an ohne Chor aufzutreten, so dass auch Holger die Band verließ. Beide sind dennoch weiterhin in Aktivitäten der Band involviert.

Im März 2004 waren ASP, neben anderen Szenebands, von der Insolvenz des Vertriebes EFA betroffen, weswegen die bisher erschienen Titel nicht mehr im Handel erhältlich waren. Im September wurden die drei Alben in dafür neu erstellten Boxen mit einigem Zusatzmaterial (Postkarten, Aufkleber u.Ä.) erneut veröffentlicht.

Im September desselben Jahres starteten ASP zusammen mit dem Zillo-Musikmagazin den Hässlich Kreativ-Wettbewerb, bei dem Remixe und neu eingesungene Versionen des gleichnamigen Songs sowie Zeichnungen zum Thema teilnehmen konnten. Nach Problemen mit ausbleibender Gewinnausschüttung seitens des Zillo übernahm der Orkus den Wettbewerb. Die CD mit den Gewinnerbeiträgen erschien 2006.

Die „Du bist nie allein“-Tour, zusammen mit Porn, fand im Dezember 2004 statt. Ende 2004 wechselten ASP Management und Bookingagentur.

Im April 2005 gingen ASP zusammen mit Nuuk auf die Hunger-Tour. Hierzu erschien eine gleichnamige, limitierte E.P., die nur auf der Tour selbst und im ASP-Online-Shop erhältlich war.

Am 4. Juli 2005 erschien das Album Aus der Tiefe neben der „normalen“ auch in einer limitierten Edition. Neben dem Album befindet sich im Digipack eine zweite CD mit zusätzlichen Liedern, Remixen (u.a. von Blutengel und Umbra et Imago), einem von Alexander Spreng, Sara Noxx und Pit Hammann gesprochenen Auszug aus dem Roman Starfucker von Pit Hammann, zusätzlichen Illustrationen von Ingo Römling (Monozelle) und einem handnummerierten und signierten Echtheitszertifikat.

Im März 2006 wurde die Single Werben aus dem Album ausgekoppelt. Neben einer 3-Track-CD erschien eine Vinyl-Luxusedition, die eine Schallplatte enthält, auf deren B-Seite Lieder sind, die die Fans in einer Onlineabstimmung ausgewählt haben. Dazu enthält das Paket die Schwarzes Blut-Promo-Single, eine CD mit der ASP Radio Show, einer fiktiven Radiosendung, in der Spreng Interviewfragen beantwortet und der Song Werben sowie einige Remixe anderer ASP-Stücke und der neue Song „Varieté Obscur“ gespielt werden. Unter anderem wirkten Thomas Sabottka und Constanze Rudert von Blutengel mit. Als weitere Extras sind vier Poster des Artwork-Titelgirls Emma, ein Kühlschrankmagnet und ein Streichholzbriefchen enthalten. Die (für eine Single) üppige Ausstattung sollte laut Band eine Persiflage auf den herrschenden Werbe- und Verpackungskult darstellen.

Im April 2006 gingen ASP zusammen mit der Band Chamber auf die gemeinsame Akustik-Tour Once in a lifetime, bei der beide Bands gleichzeitig auf der Bühne standen und Lieder beider Gruppen rein akustisch interpretierten. Im Vorprogramm las der Autor Thomas Sabottka seine Interpretation des ASP-Stückes Hässlich sowie Auszüge aus seinem Buch Rewind.

Die ASP-Tour im Oktober 2006 trug den Titel Ich bin ein wahrer Satan. Zeitgleich dazu erschien die Single mit dem selben Titel in vier verschiedenen Versionen mit unterschiedlichen Liedern und Artworks. Jeder Single lag ein Teil eines Gutscheins bei. Wer alle vier Teile besaß, konnte sich auf einem Konzert der Tour die kostenlose CD Isobel Goudie abholen. Die Singles sind auf 1999 Stück limitiert, und die restlichen Isobel Goudie-CDs wurden nach der Tour eingestampft, um ein seltenes Sammlerstück zu schaffen.

Im März 2007 erschien das Album Requiembryo als limitierte Doppel-CD und Doppel-LP mit aufwändiger Verpackung und Artwork sowie als Standard-CD. Dieses Album schließt den Zyklus um den Schwarzen Schmetterling endgültig ab.

Nach anfänglichen Streitigkeiten um die Rechte und Problemen mit dem aufgenommenen Material erschien im Mai 2007 die Once In A Lifetime Recollection Box mit Liveaufnahmen der gleichnamigen Tour. Die limitierte und nummerierte 4-CD-Box enthält auf CD 1 und 2 das Konzert, CD 3 die Lesung von Thomas Sabottka und CD 4 Bonusmaterial vom Soundcheck u.ä. Die Aufnahmen entstanden während der Konzerte in Darmstadt, Leipzig und Herford.

Auf dem Wave-Gotik-Treffen 2007 spielte ASP ein Akustik- und ein Rock-Konzert. Auf dem Akustikkonzert sprach Thomas Sabottka den Refrain des Stücks Hässlich, Hubert Kah stellte sein neues Stück Ave Maria vor und sang bei Hunger mit, Almuth Storch spielte Violine, Ralph Müller spielte zweite Gitarre, Oliver „SaTyr“ Pade sang bei Duett (Das Minnelied der Incubi) und Elisabeth Pawelke sang das Duett Mein Herz erkennt dich immer.

Quelle Text: http://de.wikipedia.org/wiki/ASP_%28Band%29
 
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